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Armut in Deutschland

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Submitted By carsten192
Words 2061
Pages 9
Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum Begriff Non-Governmental Organization
2.1. Definition
2.2. Struktur
2.3. Differenzierung der entwicklungspolitischen NGOs
2.3.1. Die Nord-NGOs
2.3.2. Süd-NGOs und GONGOS
2.3.3. Zusammenschlüsse von NGOs

3. Möglichkeiten und Vorteile
3.1. Spezifische Vorteile in der Entwicklungszusammenarbeit
3.2. Politische Macht und Einflussnahme

4. Grenzen und Gefahren für entwicklungspolitische NGOs
4.1. Bürokratie und Professionalität
4.2. Staatliche Abhängigkeit und Finanzierung
4.3. Rückgang der öffentlichen Debatte über die EZA

5. Resümee und Ausblick

6. Literatur- und Quellenverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten
1. Einleitung

Ich habe mich in dieser Arbeit für ein Thema abseits der vielen aktuellen Krisen und Konflikte entschieden, denn ich halte auch den Bereich der Entwicklungspolitik und ­zusammenarbeit für äußerst relevant, auch wenn dieser immer mehr ins Hintertreffen zu geraten scheint. Doch gerade im Zuge der aktuellen Globalisierungsdebatte sollte diese Thematik nicht vernachlässigt werden, und die Öffentlichkeit sollte darüber nicht im Dunkeln bleiben.

Der sogenannte Nord-Süd-Konflikt bezeichnet in seiner Gesamtheit die Interessensgegensätze zwischen der ersten und dritten Welt, zwischen Industrie- und Entwicklungsländern. Auch heute noch stehen den wenigen, hochentwickelten und reichen Industriestaaten noch eine sehr große Anzahl an armen Ländern gegenüber und die Kluft wird zusehends größer. Während die Industriestaaten immer reicher werden, werden die Staaten der Dritten Welt zusehends ärmer. Die Anzahl der Akteure im Nord-Süd-Konflikt hat sich im Verlauf der vier Entwicklungsdekaden vervielfacht. Heute treten neben den Regierungen auch zahlreiche Nichtregierungsorganisationen (NRO) aus dem Norden sowie aus dem Süden als Interessenvertreter bestimmter gesellschaftlicher Gruppen auf, die sich vor allem aus Kirchen und der Zivilgesellschaft gebildet haben.

NGOs, zu deutsch „Nichtregierungsorganisationen“ (NRO) spielen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) eine sehr bedeutende Rolle, sie haben beträchtliche Vorteile gegenüber der staatlichen EZA auf die ich in meiner Arbeit auch eingehen werde.

Ich habe mich aber dafür entschieden, hier auch die Grenzen und Gefahren, auf welche die NGOs in der EZA stoßen aufzuzeigen, allerdings habe ich versucht, nur die aktuellsten Probleme dafür auszuwählen.

Meine Arbeit gliedert sich in vier Kapitel, im ersten werden ich versuchen, den Begriff der entwicklungspolitischen NGO genauer zu definieren und schließlich kurz auf die Unterschiede zwischen den wichtigsten entwicklungspolitischen NGOs eingehen. Im darauffolgenden Kapitel beschreibe ich kurz die spezifischen Vorteile, die NGOs gegenüber staatlichen Organisationen auszeichnen, wie zum Beispiel die Nähe zur Basis oder die effektive Hilfe zur Selbsthilfe.

Im dritten Kapitel möchte ich schließlich auf Gefahren, Probleme und Grenzen der entwicklungspolitischen NGOs eingehen, die Finanzierung, den Mangel an professionellem Personal und vor allem auf den Rückgang der öffentlichen Debatte – denn gerade die Zivilgesellschaft bildet ja den größten Rückhalt für diese privaten Organisationen. Es muss den NGOs gelingen, das Augenmerk der Öffentlichkeit wieder verstärkt auf die EZA zu richten, sind NGOs ohne staatliche Unterstützung überhaupt noch überlebensfähig und was müssen die NGOs tun um langfristig als unabhängige Organisationen überleben zu können? Ich abschließenden Resümee werde ich versuchen, Antworten auf diese Fragen zu geben.

Als Quellen für diese Arbeit dienten mir diverse Fach- und Handbücher zur Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit, Fachzeitschriften und Journale. Da es leider sehr wenig aktuellere Literatur zu diesem Thema gab, suchte ich auch einige Quellen aus dem Internet, vor allem von Seiten der privaten entwicklungspolitischen NGOs, die ich auch im Quellenverzeichnis aufführen werde.
2. Zum Begriff Non-Governmental Organization
2.1. Definition

Für Organisationen, die weder in der Staatssphäre, noch im Marktgeschehen tätig sind, hat sich der englische Begriff non-governmental organization, kurz NGO, auch im deutschen Sprachraum eingebürgert. Ursprünglich waren mit diesem Begriff internationale Organisationen im Umfeld der Vereinten Nationen, die nicht auf Initiative von Regierungen und Staaten entstanden, gemeint. Im deutschen Sprachraum findet man für diese Organisationen oft auch die Abkürzung NRO, Nicht-Regierungs-Organisationen, des weiteren gibt es noch Begriffe wie Non-Profit Organization, Private Voluntary Organization, Altruistic Organization und viele mehr. Ich werde in meiner Arbeit den auch bei uns häufig verwendeten Begriff NGO verwenden. NGOs, die in der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) tätig sind, sind weder Teil des Regierungsapparates noch von ihm abhängig. Sie sind nicht gewinnorientiert und insofern als privat einzustufen, als sie nicht zur Staatssphäre gehören. Non-Governmental Organizations gelten als dritter Sektor zwischen Markt und Staat. Ihr Steuerungsmodus ist dabei die Solidarität, während Staat und Markt durch die Steuerungsmodi Hierarchie und Tausch definiert sind. Ein wichtiges Stichwort bei diesen NGOs ist die Freiwilligkeit. Diese Freiwilligkeit betrifft hier nicht nur die Mitgliedschaft, sondern vor allem die Übertragung von Ressourcen an die Organisation, worunter man die Zuwendung von Spenden, unbezahlte bzw. unterbezahlte Mitarbeit sowie soziale und politische Legitimation auf dem Prinzip der Freiwilligkeit verstehen kann. (Glagow 1993, 307) NGOs definieren sich selbst als nicht bürokratisch, nicht rigide und nicht als Richtlinie. Die UNDP (United Nations Development Programme) grenzt den Terminus NGO auf freiwillige Organisationen ein, die sehr oft mit der Hilfe anderer arbeiten. (Raffer 1996, 134) Günter Teuber definiert NGOs in seinem Buch wie folgt:

„Eine NGO ist eine auf Basis der Freiwilligkeit formal organisierte Gruppe oder Gesellschaft im nichtstaatlichen Bereich, die einem Gewinnverteilungsverbot unterliegt und deren Ziel es ist, die Entwicklung der Gesamtgesellschaft oder bestimmter Zielgruppen in den Entwicklungsländern zu fördern.“

(Teuber 1993, 6)

Eine Selbstdefinition für entwicklungspolitische NGOs lässt sich auf der Homepage von VENRO (Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen e. V.) finden:

„Entwicklungspolitische NRO sind ein wichtiger Bestandteil der Zivilgesellschaft. Sie erheben Einspruch und mischen sich ein, setzen auf Dialog und Kooperation. In den NRO formieren sich Verantwortungsbewusstsein und Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, das in hohem Maße ehrenamtlich geleistet wird.“ (http://www.venro.de, 18. April 2003)
2.2. Struktur

Auch strukturell gibt es bei den NGOs eine Besonderheit: Sie weisen zwei unterschiedliche Dimensionierungen auf, zum einen die interne Organisationsstruktur und zum anderen das spezifische Organisation ­ Umwelt ­ Verhältnis. NGO sind Organisationen, dass bedeutet, sie sind intern durch formale Regelwerke, Zwecksetzungen, Kompetenzzuweisungen und Hierarchiestränge strukturiert. (Glagow 1993, 308) Als spezifische Gemeinsamkeiten, welche die NGOs von anderen Organisationen (staatlichen und marktorientierten) unterscheiden, sind die Tatsachen, dass NGOs weder hoheitliche Aufgaben zu erledigen haben, noch profitorientierte Verkäufe tätigen. Viele NGOs stehen jedoch nicht mehr in einem sehr engen Verhältnis mit der Umwelt, dies wird klar, wenn die eigentliche Finanzierung einer NGO vorwiegend durch staatliche Zuschüsse erfolgt. Diese Probleme treten sowohl in den Geber- als auch in den Entwicklungsländern selbst auf, wo es fast keine NGOs gibt, die sich in finanzieller Hinsicht völlig autonom reproduzieren könnte (Glagow 1993, 309)
2.3. Differenzierung der entwicklungspolitischen NGOs
2.3.1. Die Nord-NGOs

NGOs, die in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind, können nach ihrem gesellschaftl-ichen Anschlussmuster unterschieden werden. Für diese Unterscheidung habe ich als Vorlage den Artikel von Manfred Glagow im „Lehr- und Arbeitsbuch für Entwicklungs-politik“ von Franz Nuscheler verwendet.

Zum einen gibt es NGOs aus etablierten Großorganisationen, wie zum Beispiel kirchliche Hilfswerke oder aus Parteien hervorgegangene Bewegungen. Diese sind über ihre Mutterorganisationen mit der Gesellschaft verknüpft. Sie können diesen Status nutzen und haben außerdem den Vorteil, dass von Seiten der Mutterorganisation intensive finanzielle und politische Unterstützung gewährleistet wird. Die Kirchen unterhalten die größten Hilfswerke. Zu nennen wären hier die Caritas, die in Österreich unter dem Dachverband von Horizont3000 geführt wird (http://www.eza.at/index1.php?menuid=3&submenuid=62, 17. April 2003) und die Diakonie, die humanitäre Nothilfe leisten, Adveniat und Missio für Missions- und Pastoralhilfe, Misereor und Brot für die Welt für armutsorientierte Entwicklungshilfe und die Kindernothilfe, ein auf Kinder orientiertes Förderungsprogramm, dass aufgrund der umstrittenen Patenschaften oft ins Kreuzfeuer der Kritik kam. (Glagow 1995, 306)

Neben den kirchlichen Hilfswerken gibt es auch noch politische Stiftungen, die meist einer bestimmten Partei nahe stehen und von dieser finanziert werden. In Österreich sind bestimmte Organisationen zwar parteinahe, die Volkshilfe, das Wiener Institut für Entwicklungsfragen sowie das Österreichische Nord-Süd-Institut können der SPÖ und das Hilfswerk Austria der ÖVP zugeordnet werden, jedoch sind die österreichischen Parteien in der Entwicklungs-zusammenarbeit kaum präsent, und die oben genannten, den Parteien nahestehenden Organisationen werden auch nicht von diesen finanziert. Sie definieren sich in diesem Fall selbst als unabhängige Einrichtungen.

(http://www.eza.at/index1.php?menuid=3&submenuid=64, 17. April 2003)

NGOs, die aus den neuen sozialen Bewegungen hervorgingen, formierten sich vor allem Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre, und gingen zu einem großen Teil aus den damaligen Studentenbewegungen hervor. Sie umfassen einige große und zahlreiche kleine und kleinste Organisationen, die für gewöhnlich durch hohe Arbeitsintensität gekennzeichnet sind. Ihre Mitarbeiter sind meist ehrenamtlich, oder gegen ein geringes Entgelt tätig und trotzdem hochmotiviert. (Glagow 1993, 312)

Honoratioren-NGOs sind in ihrer Existenz vom Status und Wirken einzelner oder mehrerer Honoratioren abhängig. Hier wäre als Beispiel die von Karl-Heinz Böhm gegründete Organisation Menschen für Menschen zu nennen. Ein problematischer Bereich dieser NGOs ist die hohe Abhängigkeit vom gesellschaftlichen Status ihres Leitbildes und die Organisation braucht eine hohe Folgebereitschaft ihm gegenüber. (Glagow 1996, 312)

Ein weiterer Typus, der unterschieden werden kann sind berufsspezifische Zusammenschlüsse von NGOs. Diese Zusammenschlüsse bieten den Vorteil, dass das Organisationsziel und die fachliche Qualität des Tätigwerdens bereits von vornherein geklärt sind. Diese Organisationen können allerdings nur Fälle verarbeiten, die diese Kriterien erfüllen. (Glagow 1996, 313) Eine der bekanntesten Organisationen dieser Art ist wohl „ Ärzte ohne Grenzen “.

Als Dienstleistungs-NGOs werden jene definiert, die bereits an der Graugrenze zwischen Markt und Staat angesiedelt sind. Sie beteiligen sich, auf engen fachlichen Spezialisierungen basierend, an der Entwicklungszusammenarbeit. Ihre gesellschaftliche Anbindung ist häufig recht undeutlich und sie existieren auch nicht durch Spenden und freiwillige Beiträge aus der Gesellschaft, sondern erhalten Zuwendungen von ihren Auftraggebern, für in der Regel enge Bereiche. Manchmal finanzieren sich diese NGOs auch aus sich wiederholenden Zuschüssen von staatlichen Auftraggebern, darum sind QUANGOS (Quasi-Non-Governmental-Organizations) nicht wirklich von der Regierung abzugrenzen. (Glagow 1996, 313)
2.3.2. Süd-NGOs und GONGOS

Es gibt Tausende NGOs in den Industrieländern und Zehntausende in der Dritten Welt, die Süd-NGOs, welche häufig durch Mithilfe der Nord-NGOs entstanden sind und meist eine Art Verbindungsstelle und Durchführungsorganisation von „Nord-Projekten“ darstellen. (Nuscheler 1995, 500) In den 80er Jahren war besonders in Asien, aber auch in anderen Teilen der Dritten Welt eine boomartige Entwicklung von NGOs zu beobachten, was vor allem auf die von außen kommende und finanzierte Nachfrage nach lokalen Partner-organisationen sowie im Versagen des „schwachen Staates“ und im wachsenden Widerstand gegen die Untätigkeit, Arroganz und Korruption seiner Funktionssphäre zurückzuführen ist. (Nuscheler 1995, 509) Auch bei den Süd-NGOs können Unterscheidungen, wie folgt, getroffen werden:

Die größeren NGOs arbeiten regional oder national als Vermittlungs- und Verteilungsstellen von Geld, welches sie aus den Industrieländern erhalten, um so bestimmte Aufgabenbereiche zu finanzieren. Die lokalen Selbsthilfegruppen versuchen, bestimmte Bedrohungen abzuwenden oder soziale Forderungen durchzusetzen. Sie organisieren sich auch, weil politische Institutionen sich nicht um derartige Belange kümmern. Menschen-rechtsorganisationen, Frauen- und Umweltverbände versuchen, auf Veränderung von Missständen in gesellschaftlichen und politischen Bereichen hinzuwirken.

„In vielen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas haben sich zu den traditionellen NGOs neue soziale Bewegungen zugesellt. Sie mischen sich aktiv in Landrechtsfragen ein, engagieren sich gegen Gewalt gegen Frauen und thematisieren öffentlich Menschenrechtsverletzungen und Umweltfrevel. Und mehr und mehr wird internationale Verschuldungs-, Handels- und Agrarpolitik zum Thema für NGO im Süden.“

(http://www.boell.de/downloads/global/ngo_unmuessig.pdf, 3. Mai 2003)

Außerdem gibt es noch NGOs die versuchen, politische Herrschaftsstrukturen zu verändern. Diese Organisationen sind besonders auf Unterstützung der internationalen Öffentlichkeit angewiesen, da sie von staatlichen Repressionen bedroht sind. (Nuscheler 1995, 510) Die Unterdrückung von NGO Aktivisten im Süden beinhaltet Gewalt, vorangetrieben von der dortigen Regierung, bzw. unterdrückte Interessen und in manchen Fällen sogar Mord. (Raffer 1995, 143)

Regierungen der Dritten Welt bilden auch sogenannte GONGOS (Government Organized Non-governmental Organizations) um weiter an günstige Gelder zu kommen und gleichzeitig die Verwendung dieser Gelder unter verdeckter Kontrolle zu halten. Dadurch haben sich, anstatt die alte Korruption abzubauen, neue Wege dafür eröffnet. (Nuscheler 1995, 511)
2.3.3. Zusammenschlüsse von NGOs

Hier nicht unerwähnt lassen möchte ich die Zusammenschlüsse von NGOs zu Großgruppen, was wohl auch dazu dient, einzelne NGOs zu stärken und das Augenmerk auf ihre Projekte zu lenken.

So gibt es in Deutschland den Verband VENRO, in welchem die, in der EZA tätigen, nichtstaatlichen Organisationen zusammengeschlossen wurden, genauere Informationen über diesen Verband findet man auf der Internetseite http://www.venro.de.

Auch im Bereich der Europäischen Union wurde die „ CONCORD “, eine Nachfolge-Organisation des „Verbindungsbüros“ der EU-Entwicklungsorganisationen gebildet. CONCORD steht für „Konföderation zur Koordination der Hilfs- und Entwicklungs- (Nichtregierungs-) Organisationen“ innerhalb der EU. (Claasen 2003, 13)

Im Bereich der Vereinten Nationen haben sich die NGOs zur CONGO (Conference of NGOs in Consultative Status) zusammengeschlossen, um den NGOs die maximale Möglichkeit zuzusichern, mühelos ihre beratenden Aufgaben zu erfüllen. (http://www.ngo.org/CONGO.html, 29. Mai 2003)

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