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Milchindustrie

In: Business and Management

Submitted By booty71girl
Words 2330
Pages 10
DIE MILCHINDUSTRIE
IN GRIECHENLANDRUMÄNIEN

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 2. Geschichte der Milchindustrie 3. Die Milchindustrie in Rumänien 4. Die Milchindustrie in Griechenland 5. Die Milchquote 1. Einleitung

1.1 Europäische Milchindustrie

Europäische Milchindustrie erwartet 2010 stabileren Milchmarkt
// 26.02.2010

Brüssel - Am Milchmarkt sind heuer stabilere Verhältnisse zu erwarten, als in den von extremen Preisschwankungen geprägten Jahren 2007 bis 2009.

Diese Einschätzung äußert der Europäische Milchindustrieverband (EDA) in einem aktuellen Ausblick. Demnach sind die Ausgangsbedingungen am Milchmarkt derzeit stabiler als 2009. Die Bestände bei Herstellern und Verarbeitern wurden abgebaut. Die Milchproduktion in der Europäischen Union verläuft moderat und die Nachfrage erholt sich etwas. Eine Schlüsselrolle wird dem Export zukommen. Nachdem sich die Käseausfuhren der EU-Mitgliedstaaten in Drittländer 2008 und 2009 schwach entwickelt haben, sieht der EDA für das laufende Jahr Chancen für einen Wiederanstieg der Lieferungen auf den Weltmarkt. Das würde Rohstoff binden und den Binnenmarkt entlasten, sodass die Produktion von Butter und Magermilchpulver zurückgeführt werden kann.

Zu Jahresbeginn lagerten in der EU Interventionsbestände von über 76.000 Tonnen (t) Butter und knapp 260.000 t Magermilchpulver. Davon sind 51.148 t Butter und 65.124 t Magermilchpulver für das EU-Hilfsprogramm für Bedürftige reserviert. Der Verband rechnet damit, dass die Europäische Kommission im Mai mit der Auslagerung der Interventionsbestände beginnt.

Mehr Kühe geschlachtet

Die Hoffnungen des EDA auf einen stabilen Milchmarkt stützen sich auch auf die Entwicklung des Kuhbestandes in den Mitgliedstaaten. Von Januar bis September 2009 stieg die Zahl der Kuhschlachtungen in der Gemeinschaft ohne Rumänien und Bulgarien gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent, obwohl die Schlachttiere nur schlecht bezahlt wurden. In Deutschland, dem EU-weit größten Milcherzeugerland, war die Milchviehherde im November 2009 um 1,4 Prozent kleiner als zwölf Monate zuvor. Die Industrie erwartet daher, dass die Anlieferung des weißen Rohstoffs in diesem Jahr trotz der erneuten Anhebung der EU-Milchquoten zunächst nicht steigen wird. Im Wirtschaftsjahr 2008/09 war die EU-Garantiemenge um insgesamt 4,2 Prozent unterliefert worden.

1.2 Beziehungen zwischen Rumänien und Griechenland 1.3 Griechische Unternehmen in Rumänien 1.4 Griechische Milchindustrie in Rumänien

2. Geschichte der Milchindustrie

3. Die Milchindustrie in Rumänien

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Anteile an der Weltmilchproduktion in Prozent, 2000

Rumänien stellte in 2003 mit ca. 23 Millionen Verbrauchern nach Polen den zweitgrößten Absatzmarkt unter den mittel- und osteuropäischen Reformstaaten dar. Für Exporteure und Investoren bietet die rumänische Milchindustrie daher grundsätzlich großes Chancenpotential. Derzeit machen jedoch hohe Produktionskosten sowie die aqualitativ und quantitativ unzureichende Milchproduktion der inländischen Milchproduzenten den Molkereien zu schaffen.
Gleichzeitig ist die Milchindustrie vom Kaufkraftverlust der Bevölkerung nicht verschont geblieben. Auch die Produkte der ausländischen Konkurrenz, vornehmlich aus den EUStaaten, drängen verstärkt auf den Markt und erschweren den heimischen Molkereien den eigenen Marktauftritt.

Bukarest (bfai) - Die rumänische Milch verarbeitende Industrie hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Der Konsum ist gestiegen und hat sich diversifiziert. Ausländische Konzerne dominieren den Markt, der 2006 ein Volumen von 800 Mio. Euro erreichte. Für die nächsten drei bis vier Jahre rechnet die Branche mit einer Verdopplung des Umsatzes von Milchprodukten. Investitionen auf der Grünen Wiese, Kapazitätserweiterungen und Modernisierung nach EU-Normen bieten deutschen Anlagelieferanten künftig gute Geschäftsmöglichkeiten. (Kontaktanschriften)

Der rumänische Molkereimarkt bietet noch ein enormes Entwicklungspotenzial, schätzen Experten. Der Konsum ist in den letzten Jahren bereits deutlich gestiegen. Der Durchschnittsverbrauch an Molkereiprodukten liegt nun bei etwa 6 kg je Einwohner. Dies ist jedoch noch immer deutlich niedriger als der durchschnittliche Verbrauch in den alten und auch den neuen Ländern der Europäischen Union (Bulgarien 14 kg, Ungarn 17 kg, Frankreich 33 kg). Insgesamt liegt der durchschnittliche Verbrauch in der EU bei 30 kg pro Kopf. Im Jahr 2006 hatte der Markt für Milchprodukte ein Volumen von über 800 Mio. Euro erreicht. Das Wachstum soll 2007 mindestens 25% betragen. Der Umsatz wird dann erstmals über 1 Mrd. Euro liegen. Die Branche geht davon aus, dass sich das Marktvolumen in den kommenden drei bis vier Jahren verdoppeln wird, auch infolge des immer stärker schrumpfenden Schwarzmarkts.

Die rumänische Milch verarbeitende Industrie hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Der Konsum ist gestiegen und die Produktdiversifizierung setzt sich fort. Ausländische Konzerne dominieren inzwischen immer stärker den Markt. Das Nachsehen haben vor allem die kleinen und mittleren rumänischen Hersteller, die sich einerseits den EU-Normen nicht anpassen können, andererseits im Wettbewerb unterliegen.

Die meisten Molkereien bauen ihre Produktionskapazitäten massiv aus oder modernisieren sie, was zwangsläufig auch für deutsche Zulieferer von Anlagen, inklusive Verpackungsmaschinen, gute Geschäftsmöglichkeiten bietet. Auch im Bereich Melkanlagen gibt es zunehmend Absatzmöglichkeiten, da die rumänischen Milchproduzenten sich den EU-Normen anpassen müssen. Die großen Unternehmen auf dem rumänischen Markt für Milchprodukte haben inzwischen eigene Milchsammelsysteme aufgebaut und bauen sie weiter aus.

Wichtig für die künftige Marktentwicklung und auch das Potenzial, das dieser Markt für Lieferanten von Anlagen und Ausrüstungen für die Milch verarbeitende Industrie bietet, ist die Tatsache, dass Rumänien das mit der Europäischen Union vereinbarte Kontingent von 3 Mrd. Liter bis Ende 2008 erreichen muss. Wird dieses Ziel verfehlt, könnte die Quote nach unten korrigiert werden. Eine weitere Frist läuft Ende 2009 aus. Bis dahin muss Rumänien seine Milchindustrie (Molkereien und Milchsammelstellen) in Übereinstimmung mit EU-Normen gebracht haben. Ebenfalls bis Ende 2009 hat die Anpassung der Viehhaltung an EU-Standards zu erfolgen und die Rohmilch muss den im europäischen Raum gültigen Normen entsprechen. Die hierfür notwendigen Modernisierungsmaßnahmen bieten deutschen Anlagebauern gute Absatzchancen.

Rumäniens Milchproduktion liegt derzeit bei etwa 5 Mrd. Liter, davon werden aber nur etwa 1,2 Mrd. Liter weiterverarbeitet. Der verbleibende Teil dient weiterhin dem Eigenkonsum oder wird unkontrolliert auf dem Schwarzmarkt verkauft. In machen Fällen ziehen Molkereikonzerne es zurzeit noch vor, einen Teil der Milch zu importieren, als sie vom rumänischen Markt zu beziehen.

Der Markt für Milchprodukte verdankt sein Wachstum auch dem sich immer mehr durchsetzenden modernen Einzelhandel (Supermärkte, Hypermärkte usw.). Die Molkereierzeugnisse gehörten 2006 zu den sich am dynamischsten entwickelnden Konsumgütern in Rumänien. Der Absatz, beispielsweise von Milch und auf Milch basierenden Desserts, wuchs 2006 um 60% im Vorjahresvergleich, der Joghurtabsatz verdoppelte sich in den letzten Jahren. Der Anteil der Milcherzeugnisse am gesamten Nahrungsmitteleinzelhandel stieg 2006 auf 16% (2005: 14,4%). Allein Joghurt wurde, nach Angaben der Marktforschungsgesellschaft AC Nielsen, im Wert von knapp 100 Mio. Euro verkauft und stieg damit in die Top-10 der von den rumänischen Verbrauchern gekauften Konsumgüter auf. Die Rangliste wird von Erfrischungsgetränken, Bier und Zigaretten dominiert.

Den rumänischen Markt der Milch verarbeitenden Industrie bestimmen internationale Konzerne, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen sind präsent und bedienen vor allem lokal begrenzte Märkte. Etwa 50% der Produktion wurden Ende 2006 von Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten erstellt.

Wichtigste Akteure auf dem rumänischen Markt für Milchprodukte 2006

|Firma |Umsatz (in Mio. Euro) |Zahl der Beschäftigten |
|Friesland Romania |107,1 |1.649 |
|Danone Romania |84,0 |670 |
|Hochland |44,9 |424 |
|LaDorna |35,6 |1.200 |
|Albalact |29,0 |484 |
|Covalact |16,3 |380 |
|Lactate Harghita |14,8 |307 |
|Prodlacta |12,9 |595 |
|Tyrom |9,3 |120 |
|Raraul |6,8 |452 |

Quelle: "Die wichtigsten Spieler in der Industrie", herausgegeben vom Wirtschaftsblatt "Ziarul Financiar"

Die Übernahmen und Investitionen auf der Grünen Wiese sind in Rumänien längst nicht abgeschlossen. Die israelische Gruppe Tnuva hat, abgesehen von der Übernahme eines einheimischen Produzenten, rund 55 Mio. Euro in eine neue Fabrik für Frischmilchprodukte bei Bukarest und eine Farm für 1.000 Milchkühe investiert. Die Produktion startete Anfang 2007. Tnuva strebt an, sich als lokale Marke auf dem Markt zu etablieren. Dies ist nach der Investition der französischen Gruppe Danone die zweite Greenfield-Investition in der Branche. Die nächste Investition auf der Grünen Wiese plant die griechische Gruppe Tyrom (Platz 9 in der Rangliste), die zusammen mit einem griechischen Partner (Olympos) nahe der zentralrumänischen Stadt Kronstadt/Brasov 30 Mio. Euro in eine neue Molkerei investieren will.

Die meisten ausländischen Konzerne haben rumänische Molkereibetriebe übernommen und modernisiert. Jüngster Einsteiger ist die deutsche Meggle-Gruppe, die eine Partnerschaft mit dem Kleinbetrieb Lactag Arges in Südrumänien eingegangen ist. Lactag soll vorerst für Meggle Milchrahm und Joghurt herstellen, ab 2009 sollen dann auch andere Meggle-Produkte bei Lactag erzeugt werden.

Bei einigen größeren Akteuren wurden in den letzten Monaten auch Änderungen in den Besitzverhältnissen verzeichnet. So hat der US-Investmentfonds SigmaBleyer Southeast European Fund IV, die Nummer 6 auf dem Markt, den Molkereibetrieb Covalact Sfantu Gheorghe im August 2007 übernommen und etwa 7 Mio. Euro für rund 70% der Anteile gezahlt. Der Investmentfonds plant eine Kapitalaufstockung im Umfang von etwa 4 Mio. Euro für Investitionen in neue Ausrüstungen und Kapazitäten sowie in Logistik und Marketing. Im Jahr 2006 hat Covalact bereits rund 1,5 Mio. Euro in die Produktion und Verbesserung des Milchsammelsystems investiert. Ein weiterer Investmentfonds, Roadside Investment Limited, ist über eine Kapitalaufstockung mit 64,59% neuer Mehrheitseigner von Dorna Lactate geworden.

Der Marktführer Friesland Romania (Umsatz 2006: 107,1 Mio. Euro) hat indes die Schließung seiner Fabrik für Milchprodukte in der westrumänischen Stadt Detta, Kreis Timis, angekündigt. Ihr weiteres Betreiben würde zu hohe Investitionen zur Einhaltung von Umweltnormen in der Produktion nach sich ziehen, hieß es. Dies soll allerdings keine Einschränkung der Produktion zur Folge haben; die Aktivitäten der Fabrik in Detta würden auf andere rumänische Friesland-Molkereien übertragen. Dem Vernehmen nach habe die Schließung der Molkerei auch keinen Einfluss auf das Milchsammel- und Vertriebssystem im Kreis Timis. Friesland Foods ist seit 2001 durch den Erwerb der Gesellschaft Nutricia Dairy and Drinks auf dem rumänischen Markt präsent. Im Jahr darauf übernahm Nutricia die Unternehmen Somesana Satu Mare und Belcar Bela Detta sowie Belcar Distribution. Friesland Romania ist ferner mehrheitlicher Aktionär der Milchverarbeitungsbetriebe Industrializarea Laptelui in Targu Mures und Napolact in Klausenburg/Cluj.

4. Die Milchindustrie in Griechenland

Die griechische Milchindustrie verzeichnet seit zehn Jahren einen stabilen Absatzanstieg. Die Branche stellt sich infolge der regen Investitionstätigkeit der vergangenen Jahre als gesund und wettbewerbsfähig dar. Angesichts der wirtschaftlichen Krise wollen die Unternehmen 2010 Investitionen verschieben. Der Sektor ist eine der wichtigsten Sparten der Lebensmittelindustrie mit einigen der größten Lebensmittelproduzenten des Landes. Trotz einer Vielzahl von Unternehmen herrscht in der Branche ein starker Wettbewerb.

Der Verbrauch von Milch erhöhte sich nach Angaben der Marktforschungsgesellschaft Icap SA im Zeitraum 1999 bis 2008 um rund 3% im Jahresdurchschnitt. Dabei griffen die Verbraucher am liebsten zu frischer pasteurisierter Milch. Im Jahr 2008 belief sich ihr Anteil am Gesamtverbrauch auf rund 44%, dennoch lässt sich in den Jahren 2007 und 2008 eine Verringerung dieses Anteils beobachten. Nach Schätzungen von Icap soll der Branchenabsatz auch 2010 um 2 bis 3% wachsen.
Die Nachfrage nach H-Milch erhöhte sich deutlich. Im Jahr 2008 betrug ihr Anteil rund 26%, das ist etwa doppelt so viel wie vor zehn Jahren. Der Bedarf an Kondensmilch lässt seit etwa fünf Jahren geringfügig nach und pendelte sich 2008 bei rund 27% ein. Die Nachfrage für ultrahocherhitzte haltbare Milch, die 2008 einen Anteil von 3% erreichte, bleibt gering.

Neben Frischmilch ist Joghurt das wichtigste Milchprodukt. Der Absatz ging 2007 und 2008 zurück. Der größte Teil des Bedarfs wird von einheimischen Produkten gedeckt. Nachgefragt werden zu rund 70% Naturjoghurt. Fruchtjoghurts und spezielle Kinderprodukte machen nur 30% des Marktes aus. Joghurt wird, anders als die übrigen Milchprodukte, auch in nennenswertem Ausmaß exportiert.

Die namhaften Hersteller der Branche profitierten bisher von einer starken Kundenbindung bei Milchprodukten. In den vergangenen Jahren kauften die Verbraucher stärker die preiswerteren Produkte der Handelsmarken. Auch deutsche Hersteller konnten an diesem Trend teilhaben.
Die Branche hat sich seit den 90er Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Die Betriebe verfügen in der Regel über moderne Maschinen, in die laufend investiert wurde. Auch in Vertrieb, Marketing, Verwaltung und Organisation sind sie wettbewerbsfähig.

Für die Milchproduktion ist die Quotierung der Europäischen Union wichtig. Der geplante Wegfall der Milchquote ab 2015 schafft nach Icap Raum für eine weitere Steigerung der Milchproduktion und kann insbesondere den großen Produzenten Vorteile verschaffen. Die Gesamtproduktion von Milch belief sich 2007 nach Schätzungen auf über 1,9 Mio. t, der Jahresumsatz der Branchenunternehmen auf rund 14 Mio. Euro.

4.1. "Greece Agribusiness Report Q1 2010" from Business Monitor International

Bereiche der griechischen Landwirtschaft haben sich seit Hunderten von Jahren weniger als die der meisten anderen europäischen Nationen geändert. Tierhaltung und Milchproduktion sind hoch fragmentiert, wobei kleine Landwirte immer noch verantwortlich für einen großen Teil der Produktion sind. Das Land ist Heimat für eine große Anzahl von gesteuerten Produkte unter der Bezeichnung der Ursprung (Controlled Denomination of Origin - DOC), insbesondere Käsesorten, und größere Erzeuger haben immer mehr Erfolg auf den Exportmärkten. Dem griechischen Konsummuster sind auch Änderungen zu erwarten. Convenience-Produkte und Gesundheit sind zunehmend wichtiger in den Entscheidungen des griechischen Verbrauchers. Diese Themen und andere Apekte werden ausführlich in dem BMI Bericht auf der griechischen Agrarindustrie, Q110, untersucht.

BMI erwartet ein gemischtes Wachstum der griechischen Milcherzeugung im folgenden Zeitraum mit Käse als Hauptprodukt. Im Bericht wird geschätzt, die Käseproduktion im Jahre 2009 214,000 Tonnen erreicht zu haben. Diese Einstellung offenbart ein dramatisches Wachstum von 35% im folgenden Zeitraum, das bis auf 289,000 Tonnen im Jahr 2014 erlangen kann. Es wird vorausgesetzt, dass dieses Wachstum durch die Erhöhung der Einkommen angetrieben wird, sowie durch die immer steigende Auslandsnachfrage, da ausländische Märkte zunehmendes Interesse in des Landes großen Bereich der DOC-Käsesorten nehmen. Im Gegensatz zu anderen EU-Ländern produziert Griechenland eine große Käsemenge aus Ziegen- und Schafmilch, anstatt Kuhmilch. Ebenso wie die bekannte Feta gehören zu der griechischen Käsefamilie Anthotiros, Graviera und Manouri. Wachsendes Interesse in exotischen Lebensmitteln auf den EU-Märkten und in den Vereinigten Staaten von Amerika wird die Nachfrage für diese Produkte steigern. Milcherzeugung soll im Jahre 2010 auf 2,08 Mil Tonnen leicht erhöht werden.
Über den Zeitraum der Prognose sollte die Produktion bis zu 2.15 Mio Tonnen im Jahr 2014 steigen. Der Durchschnittsertrag ist von 179.3 kg pro Tier in 2000-2003 auf 180.4 kg/Tier in 2004-2007 gestiegen, ein Trend, der wahrscheinlich anhalten wird. Darüber hinaus hat Griechenland bis jetzt weniger produziert als die anderen EU-Milchquoten, wird aber schrittweise 1% kontingent zunehmen bis Abschaffung der Quotenregelung im Jahr 2015 was zu einer leichten Erhöhung der Produktion führen kann.

Wie in vielen anderen EU-Märkten wird starker Geflügelwachstum prognostiziert als Folge der Verschärfung des Einkommens sowie Bedenken für Gersundheit und einen Nachfrageboost. Die Geflügelproduktion wird für 2009 auf 180.000 Tonnen geschätzt.

5. Die Milchquote

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